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Neues Bildungs-Center

Neues Bildungs-Center für die Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf in Rheine

Am 28. April 2023 eröffnete die Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf einen Steinwurf entfernt vom Bahnhof Rheine ihr neues „Bildungs-Center“ für die überbetriebliche Lehrlingsausbildung. In dem modernen Neubau entstanden für 138 der insgesamt 256 Handwerk-Ausbildungsbereiche in fünf Werkstattbereichen neue, praxisnahe Unterrichtsräume. Borgel Elementbau hat für dieses Gebäude die kupferfarbenen Fassadenelemente geliefert und montiert sowie die Einrahmungen für die Sektionaltore angefertigt.

Moderne Werkstätten für modernes Handwerk: Notwendig wurde der Neubau, weil die meisten Gebäude der Kreishandwerkerschaft in Rheine bereits 60-70 Jahre alt und stark sanierungsbedürftig sind. Vorstand und Geschäftsführung entschieden schließlich: „Ein modernes Handwerk braucht moderne Werkstätten!“ Auf 4520 m2 und zwei Ebenen entstanden für fünf große Werkstattbereiche drei Hallen für KFZ, zwei für Metall, zwei für Schweißen, drei für Elektro und eine für Sanitär, Heizung und Klima. Die Schultische und Darstellungsmedien finden direkt in der Werkstatt Platz und die Lehrer*innen können z. B. im Kfz-Bereich praxisnah direkt am daneben stehenden Auto unterrichten. Im Gebäude befinden sich außerdem noch Sozial- und Meisterräume sowie weitere Ausbildungs- und Schulungsräume. Pro Jahr sollen hier 6300 Teilnehmende unterrichtet werden.

Alleinstellungsmerkmal: Der bodenständigen Berufssparte Handwerk entsprechend entstand ein Zweckbau „ohne goldene Wasserhähne“, wie Hauptgeschäftsführer Frank Tischner betonte. Eine Besonderheit leistete sich die Kreishandwerkerschaft aber doch: die kupferfarbene Fassade in „Seren Copper“. Frank Tischner freut sich über die „mutige Farbentscheidung“ unter den von Borgel Elementbau präsentierten Farbmustern, die aus seiner Sicht im Endergebnis ein „Alleinstellungsmerkmal“ darstellt. Erfreut zeigte sich auch Geschäftsführer Reinhard Kipp, denn trotz vieler Beeinträchtigungen durch Corona, Inflation und Energiekrise habe man durch enge Baubegleitung und Eingriffe in die Ausführung die geplanten Baukosten nur um 4,8 Prozent überschritten.

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